Condition Monitoring

Wartung und Instandhaltung nur dann, wenn echter Bedarf besteht

Das Condition Monitoring ermöglicht Ihnen, Wartung und Instandhaltung bedarfsgerecht im Voraus planen. Durch die permanente Erfassung und Bewertung des Maschinenzustandes, wird der aktuelle Anlagenzustand und die voraussichtliche Zustandsentwicklung individuell ermittelt.

Der Zeitpunkt für die nächste Wartung muss nicht mehr nach festen Intervallen gewählt werden, sondern kann in Abhängigkeit des realen Anlagenzustands weit im Voraus und bedarfsgenau geplant werden. Instandhaltungsmaßnahmen müssen nicht erst durchgeführt werden, wenn ein Bauteil defekt ist, sondern dann, wenn sich der Verschleiß ankündigt. So gelingt es, die Anlagenverfügbarkeit zu optimieren und Stillstandzeiten spürbar zu reduzieren, woraus sich für Sie erhebliche Kostenvorteile ergeben.

Informiert sein, bevor es zu einem Ausfall kommt

Das Condition Monitoring lässt zwei Wartungsstrategien zu, eine nutzungsbasierte oder eine zeitpunktbasierte Strategie zur Optimierung der Anlagenverfügbarkeit. Durch fortlaufende Erfassung und Beurteilung der Prozess- und Maschinendaten kann der Zustand einzelner Bauteile realistisch abgebildet werden. Weit bevor ein Bauteil das Ende seiner Lebenszeit erreicht und einen zeit- und kostspieligen Anlagenstillstand verursacht, werden in der AERZEN Digital Platform entsprechende Meldungen generiert.


Benötigte Ersatzteile, Werkzeuge und Ressourcen können so im Vorfeld beschafft und langfristig eingeplant werden. Die Dauer der eigentlichen Wartung wird damit wesentlich verkürzt und besser in den Betriebsablauf einplanbar. Abgesehen vom Kostenvorteil wird zusätzlich die Betriebskontinuität verbessert, da das Qualitätsniveau gewährleistet ist und die Notwendigkeit der reaktiven Wartung auf ein Mindestmaß begrenzt wird.

Auf einen Blick - Ihre Vorteile

  • Genaue Fehleridentifikation
  • Möglichkeit des präventiven Eingreifens
  • Optimierung der Wartungsintervalle
  • Minimierung der Stillstandszeiten
  • Mehr Sicherheit

Zwei Ansätze - eine passende Strategie zu Ihrem Instandhaltungskonzept

Um den individuellen Betriebsbedingungen gerecht zu werden, sind für das Condition Monitoring zwei unterschiedliche Ansätze entwickelt worden. Wenn Sie ein nutzungsbasiertes Instandhaltungskonzept (UBM) bevorzugen, indem Bauteile nach voller Ausnutzung Ihrer Lebensdauer ausgetauscht werden, empfiehlt sich die Lösung des Usage-based Maintenance. Für ein zeitpunktbasiertes Instandhaltungskonzept (TBM), indem Anlagen an einen 24-Stunden-Betrieb geknüpft sind und Wartungen nicht ad hoc durchgeführt werden können, eignet sich die Lösung des Availability Management.

Nutzungsbasiertes Konzept

Die nutzungsbasierte Wartungsstrategie berücksichtigt den tatsächlichen Anlagenzustand. Durch diese Strategie gelingt es, die Lebensdauer von Bauteilen voll auszunutzen und die Anzahl der Wartungs- und Instandhaltungseinsätze auf ein Minimum zu reduzieren. Dadurch wird gewährleistet, dass Wartungen nur anfallen, wenn diese signifikant zum Erhalt einer langen Lebensdauer der Anlage beitragen und somit Einsparungen durch minimale Wartungseinsätze erzielt werden.

Add-on:
Usage-based Maintenance

Zeitpunktbasiertes Konzept

Bei der zeitpunktbasierten Wartungsstrategie werden Instandhaltungsmaßnahmen und betriebliche Belange aufeinander abgestimmt, so dass Wartungen nur durchgeführt werden, wenn diese unausweichlich zu einem Anlagenstillstand führen würden. Dadurch wird gewährleistet, dass Bauteile rechtzeitig vor dem Ende der Lebensdauer ausgetauscht werden, um einen Anlagenstillstand zu vermeiden und somit den Betriebsablauf nicht zu stören.

Add-on:
Availability Management